U. Schäfer - A. Woede
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Atem- und Stimmstörungen Erwachsene

Dysphonien (Stimmstörungen)

Bei den Stimmstörungen unterscheidet man zwischen funktionellen, organischen und psychogenen.

 

  1. funktionelle Stimmstörungen
    Funktionelle Dysphonien sind Erkrankungen der Stimme, die durch die Störung des Stimmklangs und eine Einschränkung der stimmlichen Leistungsfähigkeit gekennzeichnet sind. Stimmstörungen entstehen aufgrund einer Überspannung bzw. Unterspannung der am Sprechvorgang beteiligten Muskulatur. Organische Veränderungen sind nicht erkennbar. Ursachen können z.B. übermäßiger Stimmgebrauch bei mangelnder Sprechtechnik, Faktoren wie Konstitution, Persönlichkeit des Sprechenden oder Fehlfunktionen im Atem- und Haltungsapparat sein. Heiserkeit, Sprechanstrengung, verhauchter und kraftloser Stimmklang sind typische Symptome.
     
  2. organische Stimmstörungen
    Als organische Dysphonien bezeichnet man Störungen der Stimme, bei denen eine Veränderung der Form, des Gewebes und/oder der Beweglichkeit der Stimmlippen vorliegt. Hierzu gehören z.B. Stimmlippenknötchen, -polypen, -ödeme und -lähmungen. Symptome sind ähnlich denen der funktionellen Störungen, jedoch in der Regel verstärkt. Neben der Stimmbelastung sind hier auch häufig chronisch-entzündliche Faktoren oder Nikotinabusus als Ursachen zu nennen.
     
  3. psychogene Stimmstörungen
    Psychogene Dysphonien haben ihre Ursache im psychischen Bereich. Die Symptomatik kann sich in völliger Stimmlosigkeit (Aphonie) oder wie bei den oben beschriebenen funktionellen Dysphonien ausdrücken. Auch funktionelle und organische Stimmstörungen können psychische Komponenten aufweisen.

Atemstörungen
Zu den Atemwegserkrankungen gehören z.B. das Asthma Bronchiale, die chronische Bronchitis, das Lungenemphysem, die Lungenfibrose, COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung), u.a. Alle diese Erkrankungen gehen mit einem mehr oder weniger starken Gefühl des Luftmangels einher und können  je nach Schweregrad zu unterschiedlich ausgeprägten Beeinträchtigungen im Alltag führen. Mit Hilfe einer Atemtherapie kann neben der medikamentösen Versorgung  eine dem jeweiligen Krankheitsbild optimal angepasste Atemtechnik  erlernt und falsche Kompensationsmechanismen abgebaut werden.

Laryngektomie
Hierbei handelt es sich um die Entfernung des Kehlkopfes aufgrund eines Tumors. Sie wird erst vorgenommen,  wenn alle anderen Möglichkeiten wie Bestrahlung oder Kehlkopfteilentfernungen nicht den nötigen Erfolg bringen. Mit der totalen Kehlkopfentfernung ist der Verlust der Stimme verbunden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Ersatzstimme anzubahnen.